Liebe Nachbar*innen,

mein Name ist Rebecca Ruppert – ich bin Landesvorsitzende der Linken und Spitzenkandidatin im Wahlkampf.

Wir sind die moderne, soziale Partei in Rheinland-Pfalz. Wir setzen uns für eine gerechte, freie und gleichberechtigte Gesellschaft ein. Wir wollen einen krisenfesten Staat, der die Menschen und das Land schützt, in dem alle die gleichen Chancen haben, für sich selbst und ihre Liebsten zu sorgen.

Wir sind realistisch, denn wir sind jung und sorgen uns um die Zukunft aller Menschen, nicht nur weniger privilegierter Gruppen. Wir stehen für Ausgleich und Gerechtigkeit bei allen Herausforderungen, vor denen unser Land steht: die Sicherung der ärztlichen Versorgung und der Bildung, die nachhaltige Entwicklung von Industrie und Landwirtschaft zum Wohle aller, die Stärkung der Kommunen, den Erhalt der Kulturförderung und eine menschenwürdige Migrationspolitik. Wir übernehmen Verantwortung, damit die Leistungen und die Kraft von Jungen und Alten, Frauen und Männern hier allen zugute kommt.

Eure

Rebecca Ruppert

»Zusammenhalt, nicht allein – so ist man tausendmal stärker«

Ein Gespräch mit Rebecca Ruppert über ihre Herkunft, ihre Träume und was sie antreibt

Kannst Du Dich an den Moment erinnern, als Du beschlossen hast, Mitglied der Linken zu werden?
Rebecca Ruppert: Oh ja, das war am 1. April 2020. Mein Zeitvertrag lief aus und ich war plötzlich arbeitslos. Ich habe mich schlecht gefühlt, nutzlos, nicht mehr zugehörig und schuldig. Aber dann durchfuhr es mich: Ich wollte mich nicht mehr so schäbig fühlen, wollte mit anderen zusammen was tun. Niemand sollte sich so fühlen müssen. Es klingt vielleicht seltsam, aber ich las dann das Parteiprogramm der Linken und fand mich wieder, in vielem jedenfalls. Also trat ich ein.

Gab es auch Personen bei der Linken, die Dich darin bestärkt haben?
Nein, eigentlich nicht. Den Jan (van Aken) fand ich cool. Ja, und wegen der Sahra W. habe ich die Linke damals nicht gewählt.

Nun bist Du ganz vorn und bekannt…
An Amt oder Mandat habe ich nicht gedacht. Mein ursprünglicher Impuls treibt mich immer noch. Auch wenn ich manchmal das Gefühl habe, dass ich mit mehr eigenem Aktivismus mehr bewegen könnte. Ich habe vorher Vereine gegründet, die Nachbarschaft organisiert und sowas. Aber Partei tickt anders, das merke ich bei diesen ewigen Gremienberatungen.

Woran denkst Du, wenn Du an Deine Kindheit und Jugend denkst?
Ich war viel draußen, das ist so auf dem Lande. Viele Freunde aus Kita und Schule, die habe ich heute noch. Ein jüngerer Bruder, liebevolle Großeltern. Ich war die erste, die Abi machte und studierte. Alle anderen machten Ausbildung und schafften mit 16, das war so in der Familie. Die Realität des Studiums war eine andere, das hat mich schon überrascht. Vorher habe ich als Pflegehilfskraft gearbeitet. Die Kindergottesdienste, evangelisch, ich habe das mit der Nächstenliebe ernst genommen. Später kamen die Menschenrechte dazu, auch eine gute Idee, wie ich fand.

Wie ist Dein Leben heute?
Viel Parteiarbeit, ich bin Tante geworden, wohne wieder im Dorf meiner Kindheit. Bin in einer glücklichen Beziehung. Habe einen enormen Bewegungsdrang, mache viel Sport und höre Landtagsreden beim Workout im Studio.

Wovon träumst Du?
Von einer Welt ohne Hunger und Armut, beides ist ja menschengemacht und kann von Menschen beseitigt werden – oder? Von einer friedlichen Welt und davon das sich die Menschen vernetzen, um das zu schaffen.

Was treibt Dich an?
Die Ungleichheit, die ich schon früh empfunden habe. Überfluss und hungernde Kinder, ich verstehe das bis heute nicht. Wenn bei einer Sozialberatung ein 82-jähriger Mann vor mir sitzt, der noch Teilzeit arbeiten muss und einen beschissenen Kassentarif hat, aber Herzinfarkt – das muss doch anders gehen! Die Freundin, allein mit drei Kindern, wie die sich strecken muss.

Ich habe früh auch die Diskriminierung von Frauen erfahren. Das wird nicht ernst genommen. Wir machen schon in der Schule Selbstverteidigungskurse und die Jungs lernen nicht, wie Respekt geschrieben wird. Hier müsste Geld in die Hand genommen werden.

Woran glaubst Du?
An Zusammenhalt, nicht allein – so ist man tausendmal stärker. Ich weiß, große Veränderungen wird es nicht durch Parlamente geben, das schaffen wir nur außerhalb. Aber einiges geht da schon, parlamentarisch, denke ich.

Wo würdest Du gern leben?
Ich mag Rheinland-Pfalz, lebe gern hier. Und ich will dafür was tun, dass viele Menschen gern hier leben.

Rebecca Ruppert
Ari Arnold

Rebecca Ruppert ist 1988 geboren und lebt in Rheinhessen. Sie hat Verwaltungs- und Politikwissenschaften studiert und arbeitet als IT-Beraterin im Rahmen der Digitalisierung von öffentlichen Verwaltungen in Mainz. Seit 2024 ist sie Landesvorsitzende in Rheinland-Pfalz.

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Aktuell 11.000 Haustüren
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